25.08-30.05

Mai 25, 2008

In einer Woche hört ihr wieder von mir.
Ich fahr heute um 1 mit meinem Jahrgang nach Kärnten – Sommersportwoche. *Juhuuuu*
Aaaaalso … ich hab Beachvolleyball gewählt, is ja klar! :) Mal sehen, was die Woche so bringt. Ein Klassenkamerad nimmt sogar seine Kamera mit … das gabs letztes Jahr auch schon, als wir auf Skiwoche waren und das Video war der HAMMER! :p

Auuuuußerdem hat die Sabrina am 30.05 Geburtstag. :-O
Wow, wird das GEIIIIIIIIIIIIL.
Jap, man kann sagen, ich bin motiviert. =)
So … ich melde mich also spätestens in einer Woche wieder.
Dann hoffentlich braun gebräunt (es soll ja an die 30° bekommen diese Woche :D )

Chancen-los?

Mai 23, 2008

Ich bin in fast allem gut bis sehr gut. Aber es gibt kaum etwas, was ich machen kann, ohne nachzudenken. Kein Singen, ohne über die Töne nachzudenken. Kein Tanzen, ohne zu überlegen, welcher Schritt als nächster kommt.
Als ich in der 1. Klasse war, habe ich unserem Hausmeister zum Geburtstag ein Ständchen vor der ganzen Schule gesungen. Ich kann auch singen. Aber ich bin keines von diesen Talenten, das von da an nur noch auf der Bühne stehen wollten. Ganz im Gegenteil.
Ich wollte nicht vor und für andere Leute singen. Was vielleicht daran liegt, dass meine Eltern meine Schwester und mich immer nur Volkslieder singen haben lassen.
Ich konnte mich damit nicht identifizieren. Damals schon nicht. Heute finde ich solche Lieder genial, vor allem, mit etwas Alkohol im Blut, gibt es nichts Lustigeres, als Dialekt-Lieder. Der Alkohol ist aber auch schon alles, was mich mit dieser Musik verbindet.

Trotzdem singe gar nicht mehr. Ich habe irgendwann angefangen mich zu genieren, wenn andere Leute meine Singstimme hören. Auch wenn es keinen Grund dafür gab.
Bereuen tu ich’s. Meine Stimme ist zwar gut, aber eben total untrainiert. Ich habe eine komplett falsche Technik und wenn ich singe, schmerzen meine Stimmbänder schon nach kurzer Zeit. Meine Stimme ist ohnehin etwas tiefer, deshalb werde ich auch schnell heiser.
Das Singen würde ich gerne können.

Irgendwann wollte ich dann tanzen. Doch einen genaueren Plan hatte ich nicht. Meine Mama und ich haben ein Hobby gesucht und schließlich hat sie mich zum Ballettunterricht geschleppt. Ich hab mich dort so unwohl gefühlt, dass ich angefangen habe zu weinen. Die Lehrerin sah aus wie eine alte Hexe und die Mädels in ihren engen Tutus waren nicht nett. Ich konnte mir nicht vorstellen hier noch einmal zurückzugehen und meine Mama war danach echt sauer auf mich, weil ich das anfangs unbedingt wollte.

Generell habe ich mich zu wenig unterstütz gefühlt, als es darum ging mich für irgendetwas zu begeistern. Ich wurde kaum zu etwas ermutigt, noch gab man mir Tipps. Es hieß immer nur „Mach das was du willst, was dir Spaß macht!“
Aber ich hatte null Ahnung von dem, was mir Spaß machte.
Heute werde ich fast ein wenig wehmütig, wenn ich mir vorstelle, wie geil ich tanzen könnte, wenn ich die Technik beherrschen würde. Ich kann an und für sich tanzen. Genau so, wie ich singen kann.

Auch hier sind die Ansätze gut bis sehr gut für eine Laie. In mir schlummern zwei Ambitionen, die ich nicht voll ausschöpfe, und nun fühle ich mich schon zu alt, eine davon auszubauen. Obwohl ich das total gerne machen würde. Ich würde mir blöd vorkommen unter all den viel Jüngeren, die es schon viiiiel besser können als ich.
Aber ich spiele Querflöte.
Und ich weiß nicht warum. Das heißt, eigentlich weiß ich es doch.
Ich spiele es für meine Eltern. Weil sie es so wollen und nicht, weil es mir so viel Spaß macht. Im Gegenteil. Es nervt mich tierisch. Letzten Sommer habe ich meiner Mama gesagt, dass ich aufhören möchte, es mache mir keinen Spaß mehr. Anfangs tat es das sogar. Und ich war auch erstaunlich gut. Sehr gut sogar, für mein damaliges Alter und die kurze Zeit, die ich damals spielte.
Heute kommt es mir vor, als würde ich schlechter Spielen, als vor 2 Jahren.
Ich spiele ohne Emotionen, ohne irgendwelche Freude daran.

Das kommt, weil ich nicht aufhören durfte.
Das war so schrecklich für mich. Ein Schlag mitten ins Gesicht.
Wieder habe ich mich zu wenig unterstützt und verstanden gefühlt. Ich weiß noch, wie ich fast keine Luft mehr bekommen habe, weil sich alles in mir dagegen gesträubt hat und ich trotzdem weiter machen musste. Ich sage offen und ehrlich, dass es mich nicht mehr interessiert und dass ich es richtig beschissen von ihnen finde, dass sie mich dazu zwingen. Ich werde euch das nie verzeihen blabla …
Ein halbes Jahre spiele ich jetzt noch, danach können sie mich alle kreuzweise. Ich wusste nie was ich wollte, aber ich weiß wenigstens, was ich nicht will. Nämlich nicht mehr so tun, als ob ich es mögen würde und meine Zeit ist mir zu kostbar um sie mit für mich sinnlosen Tätigkeiten zu verschwenden.

Ich könnte viel besser Querflöte spielen, wenn ich wollte.
Aber ich das will ich nicht.
Ich wollte nie dumme Volkslieder singen. Einfach nur singen. Meine Lieder singen.
Ich wollte kein Ballett tanzen. Das Tutu war hässlich und die Lehrerin von damals auch. Aber Hiphop und Streetdance hätten mir gut gefallen.
In meiner Familie war ich immer die Rebellin. Die, die aufmüpfig, überdreht und zu anspruchsvoll war. Dabei habe ich mich immer zurückgenommen, um das so gut wie möglich zu unterbinden. Ich hatte lange das Gefühl so werden zu müssen, wie meine große Schwester. Ruhig, anständig und nachgiebig. Und noch länger hatte ich das Gefühl dem nicht nachzukommen und deshalb nicht gut genug zu sein. Ich stand ewig in ihrem Schatten, weil wir immer miteinander verglichen wurden.
Heute sehe ich mich ihr in einigen Dingen überlegen, aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.
Ich bereu so viel. So waaaaahnsinnig viel. Ich hätte noch so viel mehr aus mir machen können. Und jetzt fühle ich mich scheiße deswegen. Es ist, als ob ich schon unzählige Chancen in meinem Leben hätte sausen lassen. Chancen, die nie wieder kommen. Erfahrungen, die ich nie machen werde.

sturmfrei

Mai 23, 2008

Mama und Papa in Wien. Das Haus über das lange Wochenende also ganz für mich und meine Schwester.
Und alles was meine Mama gesagt hat, als ich ihr angeschafft habe etwas Alkohol zu besorgen, war: „Schreib mir das auf, ich kanns mir so nicht merken!“

Meine Mama ist die Beste! =)

Gewohnheitssache

Mai 13, 2008

Jetzt kommt er angekrochen. Entschuldigt sich. Redet sich auf den Alkohol aus.
Und die fieseste Masche ist ja, wenn ein Junge sagt „Ich kann verstehen, dass du sauer bist. Ich wäre es auch an deiner Stelle!“

Ach ne. Aber ich rechne es ihm hoch an, dass er sich wenigstens entschuldigt. Wenigstens. Ich erspare ihm noch mehr Erklärungsnot, indem ich es ignoriere, dass er „irgendwann wieder alles gut machen“ wird.
Ich bin wirklich enttäuscht von ihm. Er ist nämlich richtig sympathisch, nett und ich hab richtig geil mit ihm quatschen können. Wie sehr man sich täuschen kann. Und dann sagt er auch noch, dass ich ein negatives Bild von der Männerwelt habe und … WHAT THE FUCK?!!!?!? Gestörtes Männerbild? GESTÖRTES MÄNNERBILD? Ich geb dem gleich ein gestörtes Männerbild!! Aber anders derb!
ICH HABE KEIN GESTÖRTES/NEGATIVES MÄNNERBILD, ICH BIN NUR EHRLICH, WENN ICH IHM SAGE, DASS ER SICH SCHÄMEN SOLL UND DER ALKOHL IHN ZU EINEM ÜBERDURCHSCHNITTLICH GROßEN ARSCHLOCH MACHT!! Damit muss er schon leben können … echt jetzt.
Hölle, wie mich sowas aufregt. Okay … vielleicht hat er Recht. Ein bisschen gestört ist es mittlerweile schon. Aber das würde ich nicht zugeben. Niemals. Männer sehen sich aber auch echt immer in der Opferrolle. o_Ó

Fakt ist, dass ER gewaltig großen Mist gebaut hat.
Und Fakt ist auch, dass er am Freitag nach Malta fliegt (Sprachwoche) und meinte, er würde dort Zeit zum nachdenken haben.
Ha.
Hahaha.

Wie naiv muss eine Frau sein, die so etwas tatsächlich glaubt? Er wird die ganze Woche sternhagelvoll sein und ihm wird es auch egal welches Mädchen er abschleppt. Weil er ein Mann ist. Und an mich wird er keinen einzigen Moment lang denken.

Hey, wen stört’s? Ich bin es schließlich schon gewöhnt.

Wie gesagt: Nicht alle Männer sind Idioten, ein paar sind VOLLIdioten!

Synonym.

Mai 12, 2008

„Passt eh“ ist eine andere Ausdrucksweise für „Leck mich am Arsch!“